Weihnachten soll gemütlich sein – und trotzdem wird es in vielen Familien gerade rund um die Feiertage schnell hektisch. Geschenke, Festessen, Besuche und hohe Erwartungen können aus besinnlichen Tagen eine echte Belastungsprobe machen. Dabei darf Weihnachten auch unkompliziert sein.
Ein wichtiger Schritt zu mehr Entspannung ist Aufgaben verteilen. Einer deckt den Tisch, jemand anderes kümmert sich um den Nachtisch, die Kinder können beim Schmücken helfen. Niemand muss alles allein stemmen. Und wenn etwas nicht klappt? Dann ist das eben so. Der Baum muss nicht aussehen wie aus dem Bilderbuch, das Menü darf auch einmal einfacher ausfallen und beim Geschenkpapier muss nicht jede Falte sitzen.
Auch kleine Auszeiten helfen
Warum nicht nach dem Essen gemeinsam eine Runde durch den Wald spazieren, eine Schneeballschlacht veranstalten oder einfach frische Luft schnappen? Bewegung und Natur bringen Abstand vom Trubel und schaffen Raum für eine gemütlich Zeit.
Bei bekannten Streithähnen kann es sinnvoll sein, sie zeitweise zu trennen. Unterschiedliche Sitzplätze oder ein kleiner Spaziergang mit verschiedenen Familienmitgliedern wirken manchmal Wunder. Überhaupt müssen an Weihnachten nicht alle alten Konflikte auf den Tisch kommen. Politische Diskussionen, Familienstreitigkeiten oder andere Reizthemen dürfen getrost vertagt werden. Denn am Ende geht es nicht darum, ein perfektes Fest zu inszenieren. Weihnachten darf Ecken und Kanten haben – genauso wie das Familienleben. Entscheidend ist, gemeinsam eine gute Zeit zu verbringen. Und manchmal entsteht die schönste Erinnerung gerade dann, wenn nicht alles nach Plan läuft.